Im fünften Buch Mose liest Mose den Israeliten das jüdische Gesetz ein zweites Mal vor. Die lateinische Bezeichnung «Deuteronomium» (zweites Gesetz) nimmt auf diesen Umstand Bezug.
Das erste Mal legte Mose dem Volk das Gesetz nach dem Auszug aus Ägypten am Horeb vor. Das zweite Mal verliest er es nach vierzig Jahren Wüstenwanderung. In der hebräischen Bibel lautet die Überschrift «Debarim» (Worte), gemäss dem ersten Satz des Buches: «Das sind die Worte, die Mose vor ganz Israel gesprochen hat.»
Warum ein zweites Gesetz?
Die erste Generation ist in der Wüste weggestorben. Sie war eine Generation des Unglaubens. Die zweite Generation, die während der Wüstenwanderung geboren wurde, ist mit dem Gesetz noch nicht vertraut. Bevor sie das Gelobte Land in Besitz nimmt, verpflichtet Mose die zweite Generation, Gottes Gesetz zu befolgen. In der zweiten Lesung werden die Zehn Gebote wiederholt, die einzelnen Bestimmungen des Bundesbuches von 2. Mose 20–23 werden bekräftigt und neue Regelungen hinzugefügt.
Was für die Deutschen das Grundgesetz und für die Schweizer die Bundesverfassung ist, ist die zweite Lesung des Gesetzes für die Israeliten. Sie definiert, wer man ist und wie man leben will. Am Ende des Buches wird das Volk feierlich auf das deuteronomische Gesetz verpflichtet. Die Feier schmiedet das entlaufene Sklavenvolk zu einer Nation zusammen.
Das deuteronomische Gesetz ist einzigartig unter den Rechtskodizes des Altertums. Es ist menschlicher, gerechter, solidarischer. In den neuen Bestimmungen ist sogar Platz für erstaunlich viel «Me-too» .
Fortschrittliche Rechtsauffassungen
Das zweite Gesetz ist eine Bestätigung und Erweiterung der ersten Lesung vom Sinai. Die Erweiterungen stellen einen bemerkenswerten Rechtsfortschritt dar.
In antiken Rechtskodizes dringt fast überall die soziale Schichtung durch. Höhergestellte geniessen stärkeren Rechtsschutz als Habenichtse. Je nach Fall werden sie milder bestraft. Gegen Rangniedere werden häufiger Körperstrafen oder Todesurteile ausgesprochen.
Die Tora stellt dem ein egalitäres Recht entgegen. Vor dem Gesetz sind alle gleich. Dieser Grundsatz wurde massgebend für unsere modernen Demokratien. Antike Rechtskodizes – sei es im alten Babylon, Ägypten oder im römischen Zwölftafelgesetz – stellen den äusseren Tatbestand in den Vordergrund. Es handelt sich überwiegend um eine Gesetzgebung, die dem Erhalt der gesellschaftlichen Ordnung dient. Die Tora hingegen verbindet das Recht stärker mit Ethik und Moral. Die inneren Motive
des Täters werden bei der Festsetzung des Strafmasses berücksichtigt. So wird zwischen vorsätzlicher und fahrlässiger Tötung unterschieden und damit modernes Recht vorgespurt. Manche Regelungen klingen von unserem Standpunkt der Ge-
schichte aus streng, manche gar unmenschlich hart. Trotzdem ist das Deuteronomium bemerkenswert menschlich im Vergleich mit anderen Rechtsvorstellungen aus dieser Zeit.
Der berühmte Anthropologe und Experte für das Altertum, René Girard (1923-2015), hat sich in seiner langen Karriere eingehend mit antiken und biblischen Gewaltvorstellungen befasst und darüber erfolgreich publiziert. In einem Interview mit der «Zeit» wurde er mit der Ansicht konfrontiert, das Christentum hätte uns aus dem Paradies der Antike vertrieben. Bis zur Erfindung des Monotheismus hätten die
Menschen doch friedlich unter der Sonne Griechenlands oder Ägyptens gelebt. Girard antwortete: «Wenn Sie griechische Tragödien lesen, dann war die Antike nicht
unbedingt ein Vergnügen. Es war eine Welt, die nur in einer Hinsicht besser war als unsere: Die Menschen besassen lediglich Schwerter, aber keine Atombomben. Wenn man damals die Atombombe gehabt hätte, dann wäre die antike Welt genauso gewesen wie unsere: Eine Welt voller Gewalt, in der sich niemand freiwillig ergeben will.» Auf die Frage, worin sich biblische und antike Gewalt unterscheiden, antwortete Girard:
«Die antike Mythologie durchschaut ihre eigene Gewalt nicht, das ist der entscheidende Unterschied. Diejenigen, die in mythologischen Erzählungen Gewalt ausüben, begreifen ihre eigene Gewalt nicht, an keiner Stelle. Erst die Bibel, und das bewundere ich an ihr, durchschaut die archaische Gewalt und unseren Anteil daran.»
Einschränkung der Gewalt
Die Tora tut das, was jeder Staat tun muss, um das Gemeinwohl zu sichern: Sie regelt die Gewalt. Sie tut es besser als andere antike Rechtskodizes, indem sie die archaische Gewalt durchschaut und begrenzt. Kriegsverbrechen sind in der Alten Welt an der Tagesordnung. Sie werden nicht einmal als solche erkannt, sondern als Recht
des Stärkeren begriffen. Assyrer und Babylonier schlitzen den Schwangeren den Bauch auf, wenn sie eine Stadt erobern. Kriegsgefangenen hacken sie die Hände ab oder verbrennen sie lebendigen Leibes.
Das Deuteronomium legt der archaischen Gewalt rechtliche Fesseln an (5. Mose 20,10ff): Wenn die Israeliten eine Stadt belagern, müssen sie ihr eine friedliche Einigung vorschlagen. Wird sie abgelehnt, darf die Stadt im Kampf erobert werden. Frauen, Kinder und Greise dürfen nicht angetastet werden. Ein Mann darf sich nach antikem Brauch eine Kriegsgefangene zur Frau nehmen. Er muss sie jedoch gut behandeln, darf sie nicht verkaufen und sie nicht als Sklavin kennzeichnen. Wenn er sich von ihr trennt, gilt sie als eine Freie. Das ist weniger als im modernen Völkerrecht, aber weit mehr als im Altertum üblich.
Obwohl das zweite Gesetz humaner ist als vergleichbare antike Texte, ist das fünfte Buch Mose kein Friedensplan. Der Pazifismus ist weder in der antiken noch in unserer Welt denkbar. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat gezeigt: Wer Frieden will, muss auch Krieg verhindern können. Dazu muss man sich bewaffnen, ob man das gut findet oder nicht. Hätte Mose den Israeliten ein pazifistisches Memorandum überreicht, wäre Israel im Nu von der Landkarte verschwunden.
Manche Abschnitte im Deuteronomium lesen sich fast wie eine Menschenrechtserklärung: «Verweigert den Ausländern und Waisen vor Gericht nicht ihr Recht! Einer Witwe dürft ihr nicht den Mantel als Pfand wegnehmen. Denkt daran, dass ihr früher Sklaven der Ägypter wart und der Herr, euer Gott, euch aus ihrer Hand erlöst hat. Deshalb gebe ich euch diese Gebote. Wenn ihr bei der Ernte eine Garbe auf dem Feld vergesst, geht nicht zurück, um sie zu holen. Lasst sie den Ausländern, Waisen und Witwen! Dann wird der Herr, euer Gott, euch bei all eurer Arbeit segnen. Wenn ihr Oliven von den Bäumen schlagt, dann sucht die Zweige danach nicht mehr ab. Der Rest soll den Ausländern, Waisen und Witwen gehören!» (5. Mose 24,17–20).
In Bestimmungen wie diesen sind basale Menschenrechte angelegt. Die Tora appelliert als einer der wenigen Texte des Altertums an das soziale Gewissen. Er macht es den Israeliten zur Pflicht, die Mitmenschen so zu behandeln, wie sie selbst behandelt werden möchten.
Rechte für die Frauen
Auch Frauenrechte spielen in der zweiten Lesung des Gesetzes eine Rolle. Die Ausgangslage ist düster: Frauen sind in der antiken Welt stark benachteiligt. Im alten Babylon gelten sie als Besitz und Ehre des Mannes. Der Kodex Hammurabi verfügt, dass eine Frau, falls sie des Ehebruchs bezichtigt wird, sich um der Ehre ihres Gatten willen in den Fluss werfen soll. Wenn eine Frau den Haushalt nicht richtig besorgt oder ihre Kinder nicht zu achtbaren Menschen erzieht, wird sie ebenfalls ins Wasser geworfen. Der Mann kann sich ohne triftige Gründe von seiner Frau scheiden lassen, wenn er ihr den Brautschatz zurückerstattet und erklärt: «Du bist nicht mehr meine Frau.» Sagt hingegen eine Frau zu ihrem Mann: «Du bist nicht mehr mein Mann», befiehlt Hammurabi, sie zu ertränken.
Auch im alten Israel versteht man die Frau als Besitz und Ehre des Mannes. Das Verfügungsrecht ist allerdings streng reglementiert. Scheidungsgründe werden minimiert, um der Frau einen Schutzraum vor männlicher Willkür zu bieten. Das Vorgehen bei einer Scheidung wird im Deuteronomium als Fallrecht formuliert: «Wenn ein Mann eine Frau geheiratet hat und ihr Ehemann geworde ist, sie ihm dann aber nicht gefällt, weil er an ihr etwas Anstössiges entdeckt, wenn er ihr dann eine Scheidungsurkunde ausstellt, sie ihr übergibt und sie aus seinem Haus fortschickt, sie sein Haus verlässt, die Frau eines anderen Mannes wird, wenn dann der zweite Mann sie nicht mehr liebt, ihr eine Scheidungsurkunde ausstellt, sie ihr übergibt und sie aus seinem Haus fortschickt oder wenn der andere Mann, der sie geheiratet hat, stirbt, dann darf sie ihr erster Mann, der sie fortgeschickt hat, nicht wieder heiraten, sodass sie wieder seine Frau würde, nachdem sie für ihn unberührbar geworden ist. Das wäre dem Herrn ein Gräuel.
Im Vergleich mit der antiken Scheidungspraxis ist das Deuteronomium bemerkenswert fortschrittlich. Nötig ist es, weil die Israeliten keine besseren Ehemänner als die Babylonier sind. Letztere entlassen ihre Frauen offenbar ohne schriftliche Scheidungsurkunde, ohne Angabe von Gründen, ohne Abfindung.
Dieser schändlichen Praxis setzt das Deuteronomium ein relatives Besitzrecht entgegen. Ziel ist es, weitergehendes Unrecht zu verhindern. Denn wenn die Frau aus der Ehe entlassen wird, bleiben ihr nicht viele Möglichkeiten offen. Keine davon ist wirklich angenehm: Sie kann unter Umständen in das Elternhaus zurückkehren, doch das ist mit der Verachtung verbunden, eine verschmähte Ehefrau zu sein. Manche Frauen halten sich durch Prostitution über Wasser, was die Schlechteste aller Möglichkeiten ist. In den meisten Fällen ist die Entlassene gezwungen, die Frau eines anderen Mannes zu werden, um wieder ein Dach über dem Kopf zu haben. Doch auch dieser Mann kann sie jederzeit wieder entlassen. Die sorgfältige Formulierung des Falles lässt erkennen, dass das ein weit verbreitetes Vorgehen war.
Gegen dieses Verfahren, welche die Frau zur Ware degradiert, tritt 5. Mose 24,1–4 mit einer doppelten Regelung an: Zum einen wird der Scheidungsgrund geregelt. Die Frau darf nur entlassen werden, wenn der Mann «etwas Anstößiges» an ihr entdeckt. Der hebräische Begriff, der hier verwendet wird, bedeutet wörtlich «Nacktheit einer Sache». Es geht um Ehebruch oder eine sonstige sexuelle Verfehlung. Es muss sich um etwas handeln, das so anstössig ist, dass die Fortführung der Ehe unzumutbar ist. Die Hürden für eine Scheidung werden also absichtlich hoch angesetzt. Dadurch entsteht ein Schutzraum für die Frau.
Zu neutestamentlicher Zeit weichen namhafte Rabbiner das Fallrecht des Deuteronomiums bis zur Unerträglichkeit auf. Nach Rabbi Hillel, der als bedeutendster Gelehrter einer ganzen Epoche gilt, ist ein angebranntes Essen oder der Anblick einer schöneren Frau bereits ein triftiger Scheidungsgrund.
Zum andern wird das Recht auf Wiederheirat geregelt. Es wird davon ausgegangen, dass die Entlassene sich einen neuen Mann sucht. Es bleibt ihr in den allermeisten Fällen gar nichts anderes übrig. Wenn nun auch der zweite Ehemann die Frau entlässt, darf der erste Mann sie nicht wieder zurückholen. Frauen dürfen nicht wie Gegenstände hin- und hergeschoben werden.
Das Scheidungsrecht des Deuteronomiums ist insofern bemerkenswert, als dass Gott Partei ergreift für die Frauen. Er tritt der männlichen Dominanz entgegen und schützt die Frau. Das ist noch nicht «Me-too», aber es ist die beste aller alten Welten, wenn es um Frauenrechte geht.
Ein Königsgesetz im Zeichen des Dienens
Die vielleicht erstaunlichste Regelung des Deuteronomiums ist das Königsgesetz. Es hebt sich wohltuend von sonstigen antiken Herrschaftsverhältnissen ab, indem es Bescheidenheit anmahnt. Es porträtiert sozusagen den idealen Politiker, wie man ihn sich heute in einer Demokratie vorstellt.
Wenn das Volk Israel im Land der Verheissung sein wird, soll es nämlich einen dienenden Herrscher haben: «Bald werdet ihr das Land in Besitz nehmen, das der Herr, euer Gott, euch geben will. Vielleicht werdet ihr dort eines Tages sagen: 'Wir wollen einen König haben, so wie alle anderen Völker ringsum!' Dann ernennt aber nur den zum König, den der Herr, euer Gott, erwählt! Er soll aus eurem Volk stammen. Ihr dürft keinen Ausländer einsetzen, sondern nur einen Israeliten! Wenn er König geworden ist, soll er kein grosses Reiterheer aufbauen. Er darf auch niemanden von euch nach Ägypten schicken, um von dort noch mehr Pferde zu bekommen. Denn der Herr hat euch verboten, nach Ägypten zurückzukehren. Euer König soll auch nicht viele Frauen haben, denn sie könnten ihn dazu verleiten, dem Herrn untreu zu werden. Er darf auch kein Gold und Silber anhäufen.
Wenn er den Thron seines Reiches besteigt, soll er sich eine Abschrift von diesem Gesetz geben lassen, das bei den Priestern aus dem Stamm Levi aufbewahrt wird. Er muss sie immer bei sich haben und täglich darin lesen, solange er lebt. So soll er lernen, Ehrfurcht vor dem Herrn, seinem Gott, zu haben und alle Ordnungen dieses Gesetzes genau zu befolgen. Das wird ihn davor bewahren, sich für wichtiger zu halten als die anderen Menschen aus seinem Volk» (5. Mose 17,14–20).
Dienende Herrscher kennt das Altertum nicht. Der blosse Gedanke daran wäre einem Babylonier oder einem Assyrer lächerlich vorgekommen. Antike Herrscher stehen wie heutige Diktatoren über dem Gesetz. Sie überhäufen sich mit Prunk, haben einen grossen Harem und lassen ihre Erfolge in Stein meisseln.
Das Bonmot des britischen Historikers Lord Acton «Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut» trifft in der antiken Welt in auffälliger Weise zu. Je uneingeschränkter antike Herrscher regieren, desto stärker neigen sie dazu, paranoid zu werden. Sie fürchten, von Neidern erschlagen, im Bett aufgespiesst oder an der königlichen Tafel vergiftet zu werden. Ganze Sippen, die einem gefährlich werden könnten, werden ausgelöscht. Sowohl biblische als auch antike Texte lassen erkennen, dass solche Verhältnisse mehr Regel als Ausnahme waren.
Das Königsgesetz des Deuteronomiums präsentiert sich als Alternative zu derlei Machtverhältnissen. Der antike König ist ein Gott unter den Menschen, der König Israels ein Bruder unter Brüdern. Das Königsgesetz beschränkt die Dinge, nach denen antike Herrscher üblicherweise streben und dabei häufig das gesunde Mass verlieren: Geld, Sex und Macht.
Das Königsgesetz dient ganz grundsätzlich der Verhinderung absoluter Macht. Der König ist kein Gott, er ist ein Mensch, ja, ein Bruder unter Brüdern. Er wird später in den Psalmen zwar als «Sohn Gottes» angesprochen, aber das bedeutet nicht, dass ihm Gottgleichheit zuerkannt wird. Gemeint ist etwas anderes: Der König steht in der Pflicht gegenüber Jahwe wie ein Sohn gegenüber seinem Vater. Jahwe erzieht ihn und züchtigt ihn wie ein Vater seinen leiblichen Sohn. Der König steht unter dem Gesetz und damit unter Jahwes Willen. Er soll sich vom Deuteronomium eine Abschrift anfertigen lassen, jeden Tag darin lesen und danach handeln. Das Gesetz verhindert, dass sich eine Elite zu viel Macht aneignet. In Israel wusste man schon damals, dass der Fisch vom Kopf her stinkt.
Wie fortschrittlich das Königsgesetz war, zeigt der Blick in die aktuelle Weltpolitik: Wo Staatschefs das Gesetz aushebeln, korrumpiert die Macht, geht Freiheit verloren, werden die Schwachen unterdrückt. Dann bedient sich eine Elite auf Kosten der Bürger. Die Folge sind unfreie Gesellschaften und gescheiterte Staaten.
Das Deuteronomium zeigt, dass es anders geht. Wo Politiker sich als Bürger unter Bürgern verstehen, kommt das Recht zur Geltung und geht es dem Land gut. Die Demokratie ist die beste aller Staatsformen, weil sie Macht begrenzt. Das deuteronomische Königsgesetz kommt dem auffallend nahe.
Das Neue Testament sieht in Jesus den dienenden Herrscher par excellence. Er war ein König, wie man ihn damals noch nie gesehen hatte und bis heute noch nie gesehen hat: Er kommt nicht, um sich bedienen zu lassen, sondern um den Menschen zu dienen. Er kommt nicht, um seine Feinde zu besiegen, sondern um sie zu lieben. Er kommt nicht, um Macht auszuüben, sondern um das Böse mit der Macht der Liebe zu überwinden.
Die Insignien der Herrschaft Jesu sind nicht Zepter und Krone, sondern das Kreuz. Jesu Hände, mit denen er Aussätzige anfasst und Zerschlagenen aufhilft, werden am Ende stellvertretend für alle Menschen durchbohrt.
Je weiter man im Alten Testament liest, desto stärker wird die Sehnsucht nach diesem König . Welche Freude, diesen König heute kennen zu dürfen.

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