Pfingsten für «Postevangelikale»

Heute soll es immer mehr (ehemalige) engagierte Christinnen und Christen geben, die den Draht zu ihrer christlichen Gemeinde verloren haben: Menschen, die versuchen, sich von ihren frommen Negativerfahrungen oder einer allzu engen Theologie freizuschwimmen. Pfingsten ist der Grund, warum ich selber nicht zum postevangelikalen Freischwimmer geworden bin.

(Lesezeit: 12 Minuten)

Als Sohn eines Pfingstpredigers habe ich alle Facetten einer christlichen Gemeinde erlebt, schöne und weniger schöne. In meiner Jugendzeit wäre ich als kritischer Mensch fast an meiner Gemeinde gescheitert. Meine Fragen und Zweifel wurden von einzelnen Predigern (nicht aber von meinem Vater) als «Kritikgeist», um nicht zu sagen, als «Geist von unten» diagnostiziert. Dass ich trotzdem nicht zum postevangelikalen Freischwimmer geworden bin, hat viel mit Pfingsten und mit dem Wirken des Heiligen Geistes zu tun. Ich erlebte ihn beim Lesen der Bibel, mitten im Leben und dank Menschen, die intellektuell redlich auf meine Fragen eingegangen sind.

Allerdings muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich die Rede von den «Postevangelikalen» etwas eigenartig und unpräzise finde. Wahrscheinlich wurde «postevangelikal» dem Begriff der «Postmoderne» nachgebildet. Dieser ist eine beliebte Bezeichnung für unsern Zeitgeist. In dieser Vorstellung gibt es die Wahrheit nur noch als Konstruktion, kombiniert mit einem ausgeprägten Individualismus und einer kräftigen Portion Pluralismus. Aber: Was genau ist denn ein «postevangelikaler» Christ? «Evangelikal» (evangelical) heisst eigentlich «evangelisch», also dem Evangelium gemäss; «post» bedeutet «nach». Was gibt es denn nach dem Evangelium noch zu finden? Eigentlich nichts. Oder allenfalls ein anderes, mehr oder weniger selber gezimmertes Evangelium. Und dies müsste dann sorgfältig am Original gemessen werden. Bei dieser Geisterunterscheidung war für mich der Heilige Geist eine geduldige Hilfe. Ich möchte dies an fünf ausgewählten Wirkungen des Heiligen Geistes zeigen, die mir geholfen haben, trotz schwieriger Fragen und Erlebnisse beim Evangelium zu bleiben. 

(Bild: Chrisjmit auf Piaxabay)

(1) Der Heilige Geist drängt sich nicht auf

Der Heilige Geist wird oft mit einer Taube1 verglichen. Dieses Bild lässt erahnen, dass man mit dem Heiligen Geist sorgfältig umgehen sollte. Nicht so, wie ich das in meiner Jugendzeit in meiner pfingstlichen Gemeinde erlebt habe.

Beim Versuch, den urchristlichen Gemeinden nachzueifern, glaubten die damaligen leitenden Brüder, dass es nach der Erwachsenentaufe noch eine zweite Taufe brauche: diejenige im Heiligen Geist. Tatsächlich erfuhren einige der ersten christlichen Gemeinden den Heiligen Geist erst in einer zweiten Erfahrung2. Und das gilt auch für manche heutige Christen, die sich noch nie mit der dritten Person der Dreieinheit beschäftigt haben. Der Heilige Geist drängt sich bekanntlich nicht auf. Er will eingeladen werden.

In meiner damaligen Gemeinde führte diese «Zweistufenlehre» aber zu langen Gebetsveranstaltungen, in denen der Heilige Geist herabgerufen wurde. Gemäss der damaligen Ansicht, dass sich die Gegenwart des Heiligen Geistes im Sprachengebet – einem vom Geist geführten Lallen – zeigen würde, wurde gebetet, bis möglichst alle in dieser «Sprache» redeten. Das war nach entsprechendem Gebet an einem solchen Abend auch bei mir der Fall. Die erwähnte Theologie wird von «meiner» Ursprungsgemeinde heute nicht mehr vertreten. Für mich war diese «Geistestaufe» ein tiefes emotionales Erlebnis, verbunden mit geistlichen Früchten. Die bei dieser und andern Gelegenheiten erfahrenen Gefühls-Manipulationen führten bei mir aber dazu, dass ich das Thema «Heiliger Geist» für Jahre zur Seite legte. Anderes wurde für mich wichtiger.

Während meiner Mittelschulzeit war ich daran, meinen Intellekt zu entdecken. Und das war ja laut meiner Ursprungsgemeinde verboten. In der VBG-Bibelgruppe des Lehrerseminars und in den dazugehörigen Ferienlagern lernte ich dann einen Theologen kennen, der mir bei jeder Frage geduldig zuhörte und einige davon auch beantwortete. Diese Erfahrung wurde für mich zu einer zweiten Bekehrung: Ich entdeckte, dass Glaube und Denken sich nicht ausschliessen, sondern ergänzen. Kurz darauf meldete sich auch der Heilige Geist wieder zurück.

Ende der 1970er-Jahre wehte die charismatische Erneuerung durch die Schweiz und erfasste auch die Vereinigten Bibelgruppen (VBG). Hier erlebte ich, wie intellektuell ernst zu nehmende Menschen von visuellen Eindrücken erzählten, im Gottesdienst gab es uch mal ein Sprachengebet, allerdings immer verbunden mit einer Auslegung in verständlicher Sprache. Auch hier konnte ich zurückfragen: Was genau siehst du in einem solches Bild, wie kommt ein Sprachengebet zustande? In einem VBG-Studentenlager war dann der Heilige Geist das Hauptthema. Während drei Nächten hatte ich Träume, die mir am Morgen noch bewusst waren. Im anschliessenden Gespräch legte mir mein späterer Seelsorger alle drei Träume überzeugend aus: die drei Träume zeigten mir meine Begabungen. Damit war der Bann gebrochen: Träumen war für mich etwas Unverdächtiges. Dass der Heilige Geist genau diesen Weg brauchte, um mir näherzukommen, überzeugte mich. Und dass man sein Wirken auch hinterfragen und prüfen durfte, passte zu meiner neuen Entdeckung, dass Glaube und Denken zusammengehören.

Jahre später wurde mir dann bewusst, dass auch mein Glaube an die Möglichkeiten des Denkens irgendwann an seine Grenzen stösst. Ich bat einige Jahre lang um eine Wiedererweckung meiner Gefühle. Die Erhörung dieser Bitte half mir dann, den Heiligen Geist ab und zu auch wieder mal zu spüren.

Heute erlebe ich das Reden des Heiligen Geistes oft wie das sanfte Wehen eines Windes. Es liegt an mir, mich für dieses Wehen zu öffnen. Etwa in der Stillen Zeit am Morgen. Und immer wieder auch tagsüber. Dabei lerne ich immer besser, sein Wirken von anderen Eindrücken zu unterscheiden und dann entsprechend zu handeln. Denn: Der Heilige Geist drängt sich nicht auf, aber er drängt uns mit seiner Güte gerne zum Guten3.

 

(2) Der Heilige Geist lässt sich nicht einfangen

Der Heilige Geist kommt und geht, wie er will4. Er lässt sich nicht einfangen, festlegen oder gar in pfingstlichen Gemeinden pachten. Er hält sich nicht einmal an unsere mehr oder weniger präzise Theologie, obwohl er ein Freund der Theologie ist.

Schliesslich wurden die Autoren der Bibel beim Schreiben der biblischen Bibliothek von ihm inspiriert5. Das Resultat war Gotteswort in Menschenwort, präzise in die damalige Kultur gesprochen – und immer verbunden mit einer überzeitlichen Bedeutung. Bei meiner Auseinandersetzung mit der historisch-kritischen Theologie erkannte ich neue, faszinierende Möglichkeiten, die Bibel zu verstehen, ohne die Grenzen dieser Versuche zu übersehen. Ich merkte, dass es hier um Fundamente ohne Fundamentalismus gehen musste. Das ermöglichte mir eine Schatzsuche mit wissenschaftlicher Unterstützung, ohne die Bibel den gerade angesagten bibelkritischen Theologien unterzuordnen. Ich erkannte, dass sich die Bibel nicht mir, ich mich aber oft ihr unterordnen musste.

Selbst wenn der Heilige Geist sich beim Entstehen der Bibel als Experte der Theologie erwiesen hat: Er weiss, dass wir seine Hilfe zum zweiten Mal brauchen, wenn wir die Bibel in unser Leben auslegen wollen. Und er geht dabei ganz individuell vor. Gott führte den Propheten Elia vorerst zu einem feurigen Sieg beim Kampf der Geister auf dem Berg Karmel6, er begleitete ihn dann unsichtbar auf seiner Flucht vor einer feindlich gesinnten Königin, sorgte dafür, dass er sich nach einer depressiven Phase mit einer kräftigen Mahlzeit stärken konnte und begegnete ihm am Berg Horeb ausgerechnet in einem sanften Säuseln – womit wir wieder beim Heiligen Geist angekommen wären.

Diese individuelle Behandlung durch den Heiligen Geist schmeichelt unserm postevangelikalen Individualismus. Und stärkt den dazu passenden Pluralismus: Soll doch jeder den Heiligen Geist auf seine Weise erleben. Wäre da nicht die andere Seite des Heiligen Geistes, die wir insbesondere auch an Pfingsten feiern.

 

(3) Der Heilige Geist führt uns zusammen

Pfingsten zeigt schon im Vorfeld, dass der Heilige Geist ein Geist der Gemeinschaft ist. Geschockt vom Tod, überwältigt von der Auferstehung und verunsichert durch die Auffahrt ihres Meisters hatten sich die ersten Nachfolger von Jesus in die eigenen vier Wände zurückgezogen7.

Am Pfingsttag wurden die Jünger Jesu zu einem Auftritt inspiriert, der seinesgleichen sucht8. Sie verkündeten das Evangelium in einer Sprache, die multikulturell verstanden wurde. In Jerusalem und darüber hinaus entstanden innert weniger Jahre Gemeinden, in denen Männer und Frauen, Menschen aus allen sozialen Schichten zusammenlebten, Gottesdienst feierten und manchmal sogar ihren Besitz teilten. Typisch waren dabei Gemeinschaften mit flachen Hierarchien, geprägt von Menschen mit unterschiedlichen, von ihm geschenkten Begabungen, verbunden mit dem Auftrag, diese Gaben zum Wohl des Ganzen einzusetzen9. Die Auslegung der Bibel und die Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist unterlag der Prüfung innerhalb der Gemeinden, wo nötig auch im Gespräch mit den Gemeindegründern. Ein mühsamer, aber fruchtbarer Weg, den Pfad durch eine herausfordernde, den Christen oft feindlich gesinnte Umgebung zu finden.

Diese Wirkungen des Heiligen Geistes gelten bis heute. Sie stellen den postevangelikalen Auszug aus den Gemeinden ganz grundsätzlich in Frage. Der Heilige Geist drängt uns, seine Gemeinde, vielleicht sogar die Gemeinde vor Ort, neu zu entdecken und sie in seinem Sinne zu gestalten. Das bedeutet viel Arbeit, die wir – gemeinsam mit ein paar ähnlich Gesinnten und inspiriert von oben – anpacken sollten. So entsteht eine Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist, die uns näher zu Christus bringt – dem Fundament und Ziel der christlichen Gemeinde.

 

(4) Der Heilige Geist ist uns am nächsten

Wir haben es gesehen: Der Heilige Geist ist ein Geist der Gemeinschaft. Seit Anbeginn ist er es sich gewohnt, in Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn aufzutreten. Schon bei der Schöpfung schwebte er über dem chaotischen Wasser10. Er half mit, die schöpferische Ordnung auszubrüten und spielte bei der ersten Beatmung des Menschen eine entscheidende Rolle11. Die Taufe von Jesus wurde von ihm, wie wir gesehen haben, von oben besiegelt. Vor seiner Auffahrt empfahl Jesus seinen Jüngern den Heiligen Geist als Tröster, Anwalt und Berater, der ihnen alles Weitere erklären würde, bis Jesus selber in Person wiederkommen würde12.

Während im Alten Testament Gott der Schöpfer und Führer seines Volkes im Vordergrund stand, ist es in den Evangelien sein Sohn Jesus Christus. Seit Pfingsten können wir angesichts des erwähnten Hinweises von Jesus von einem Zeitalter des Heiligen Geistes sprechen. Kurz und gut: Der Heilige Geist ist uns zur Zeit von der Heiligen Dreieinheit am nächsten.

Es macht deshalb Sinn, dass wir uns von ihm trösten, vor Gott vertreten und von ihm beraten lassen. Von daher ist es auch nicht verboten, dass wir uns im Gebet direkt an ihn wenden und ihn um diese Wirkungen bitten. Für uns selber, für evangelikale Freischwimmer und für alle andern, die ihn brauchen, gilt: Der Heilige Geist ist uns näher, als wir denken! Er ist nur ein Gebet entfernt.

 

(5) Der Heilige Geist schickt uns in die Welt

Die Urgemeinden haben es uns vorgemacht. Sie beschränkten sich nicht darauf, das Evangelium im kleinen Kreis zu zelebrieren. Sie eiferten ihrem Meister nach, der den Einflussbereich Gottes – sein Reich – auf die ganze Schöpfung bezogen hatte. Und das hiess, den Glauben zu leben und zu bezeugen, sei es vor Ort, im Beruf, in der Gesellschaft und in der Auseinandersetzung mit den damaligen Mächten und Lebensentwürfen.

Dabei ist das, was für Christen heilsam ist, auch heilsam für die Welt. Diese Erkenntnis führte mich zu einer weiteren meiner vielen Bekehrungen: sie bewirkte meine Hinwendung zur Stadt und später zum Dorf, in dem ich heute lebe. Es keimte ein neuer Schwerpunkt auf: das Fördern einer werteorientierten Orts-, Regional- und Stadtentwicklung13, zusammen mit möglichst allen Christinnen und Christen vor Ort und allen weiteren Menschen, die guten Willens sind.

Auch kirchenferne, ja sogar «postevangelikale» Menschen können zumindest erahnen, wie gut uns allen das Wirken des Heiligen Geistes tut. Bis sie ihn erstmals oder erneut persönlich kennenlernen und merken, woher sie ihre Begabungen erhalten haben. Und wer ihnen den Atem zum Leben gegeben hat.

 

1 Markus 1,10

2 Apostelgeschichte 19,2.5.6

3 Römer 2,4

4 Johannes 3,8

5 2. Timotheus 3,16

6 1. Könige 18 und 19

7 Apostelgeschichte 1,13.14

8 Apostelgeschichte 2

9 1. Korinther 12 und 14

10 1. Mose 1,2

11 1. Mose 2,7

12 Johannes 16

13 siehe: www.dorfentwicklung.ch

 

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Kommentare

Hanspeter Schmutz schreibt
am 8. Juni 2022
Zu den beiden Fragen:
1) Die Betonung liegt auf dem Wort in einer Sprache, die verstanden wurde. Im multikulturellen Sprach-Durcheinander verstand also jeder das, was er verstehen musste; diese Art von Kommunikation sollten wir mithilfe des HG wieder vermehrt einüben.
2) Dass das Gebet zum HG neutestamentlich nicht vorkommt, hängt mit dem Zeitalter des HG zusammen, das ja parallel zur Bildung des biblischen Kanons beginnt. Immerhin gibt es Andeutungen: So zeigt uns der HG, wie wir beten sollen, ja er tut es sogar teilweise für uns; da wäre ein Dankeschön an den HG sicher angemessen. Und das liturgische «Komm Heiliger Geist» ist ja auch schon ein Gebet ….
Max Zürcher schreibt
am 7. Juni 2022
Lieber Hanspeter
Auch ich bin dankbar, dass du dir die Mühe genommen hast, dies niederzuschreiben, und für die Einblicke in deinen geistlichen Lebensweg. Sehr anregend, wie der Hl. Geist dich dazu geführt hat, "beim Evangelium zu bleiben" und damit auch zur Gemeinde zurück!
"Pfingsten zeigt schon im Vorfeld, dass der Heilige Geist ein Geist der Gemeinschaft ist." – Ja, und die Geistausgiessung an Pfingsten ist ja deutlich die Geburtsstunde der Kirche/Gemeinde. Ich denke dabei auch an Apg 2,42: Sie hielten fest an der "Gemeinschaft". Vor allem diese, aber auch die andern drei Punkte sind gemeindeorientiert.
Das Problem ist ja eher, dass wir in der eigentlich göttlichen Gemeinde auf Menschen stossen ;-) Darauf gehts du aber hier, abgesehen von deinem Wort vom "mühsamen, aber fruchtbaren Weg", nicht näher ein.
Nun noch kurz meine Fragen zu zwei Formulierungen, die allerdings hier nicht unbedingt im Zentrum stehen:
1. "Sie verkündeten das Evangelium in einer Sprache, die multikulturell verstanden wurde ..." In nur einer? Gemäss Apg 2, 4-11 verkündeten die 120 Jünger die großen Taten Gottes in den verschiedensten Sprachen, die "der Geist ihnen zu reden eingab", so dass bei den Zuhörern "jeder in seiner Muttersprache" fündig wurde.
2. "Von daher ist es auch nicht verboten, dass wir uns im Gebet direkt an ihn [den Heiligen Geist] wenden und ihn um diese Wirkungen bitten. ... Der Heilige Geist ist uns näher, als wir denken! Er ist nur ein Gebet entfernt." – Sicher nicht falsch, allerdings finde ich kein biblisches Beispiel für das Gebet zum Hl. Geist. Vielleicht wegen seinem eher dienenden, vermittelnden Charakter. Als Geist Gottes und "Geist Jesu" oder "Christi" verherrlicht er Jesus, bringt uns zu ihm und zum Vater und "erinnert" uns an alles, was Jesus gesagt hat. Er führt uns weiter und vermittelt uns die Gaben Christi. Wohl deshalb spricht Paulus auch etwa vom "Christus in euch".
Lukas Blaser schreibt
am 5. Juni 2022
Herzlichen Dank für diesen wertvollen persönlichen Artikel. Spannend, wie der Heilige Geist sie trotz allen Schwierigkeiten in die Weite geführt hat.
Bei Gelegenheit möchte ich sie gerne kennen lernen. Mich interessiert auch der ganzheitliche Auftrag der lokalen Gemeinde.
Peter Krüsi schreibt
am 2. Juni 2022
Vielen Dank für Ihre Ausführungen über den Heiligen Geist. Auch sehr interessant fand ich Ihren Lebenslauf, von der Pfingstgemeinde bis heute.
Bei einem Punkt bin ich nich ganz einverstanden: als ehemaliger Wycliffe Bibelübersetzer in Nigeria glaube ich nicht, dass echtes „Zungenreden“ nur aus „Lallen“ besteht, sondern dass es sich um echte Sprachen handelt. Es gibt aber Sprachen, die sich für uns wie Lallen anhören.
Falls Sie mein eigener Standpunkt bezüglich Heiliger Geist und Gesetzlichkeit interessiert, hier der Ink zu meinen 33 Videos: auf YOUTUBE Peter A. Krüsi (+upload). Auch auf meiner Homepage habe ich einiges darüber geschrieben unter RELIGION: www.kruesi-web.com.
Ich wünsch Ihnen ein gesegnetes Pfingstfest!
Daniel Bachmann schreibt
am 1. Juni 2022
Vielen Dank für die Einblicke in den persönlichen Lebensweg.
Ich finde die Gedanken hilfreich und anregend die eigenen Positionen zu überdenken.